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Laufende M-Projekte

M05 Digitale Planung: Chancen und Grenzen innovativer Visualisierungstechnologien für die Raumplanung

Be­treu­ung
Prof. Dr. Nguyen Xuan Thinh
Michaela Lödige, MSc
Tobias Küster-Campioni, Dipl.-Ing.
Marius Trzecinski, MSc

Lauf­zeit
10.2021 – 03.2022

Beschreibung

Die Digitalisierung beeinflusst zunehmend nicht nur den Alltag der Menschen, sondern auch die Arbeit der Planer und Planerinnen. Neue digitale Möglichkeiten können die tägliche Arbeit in der Raumplanung unterstützen und verbessern und so ein detailliertes Verständnis der räumlichen Umgebung liefern. Enorme Potenziale stecken in der Darstellung komplexer planerischer Sachverhalte mittels neuer Visualisierungstechnologien, wie Virtual oder Augmented Reality (VR / AR) sowie sogenannter Digital Twins. Damit lassen sich Planungsalternativen anschaulich visualisieren, verschiedene Szenarien erlebbar oder Unsichtbares sichtbar machen. Die breite Verfügbarkeit über Tablets, Smartphones bis zu Augmented und Virtual Reality Apps eröffnet neue Räume des Ausprobierens und Experimentierens. Die Darstellung stadträumlicher digitaler, virtueller oder erweiterter Planungsrealitäten befindet sich allerdings in den Anfängen und wurde bisher insbesondere seitens der IT-Branche oder Immobilienwirtschaft vorangetrieben. Für die Nutzung dieser Visualisierungstechnologien im Planungsalltag fehlen bisher belastbare Praxiserfahrungen.

Hieran soll das Masterprojekt ansetzen. Ziel des Projektes ist, unterschiedliche Visualisierungstechnologien zu erproben und Möglichkeiten für Planungsprozesse aufzuzeigen. Im Bereich Augmented Reality besteht eine Kooperation mit dem Vermessungsbüro frox GmbH, die den Studierenden die Anwendung und Nutzung einer eigenen AR App mittels GNSS und Smartphone ermöglicht. Weitere AR-Anwendungen sollen im Projekt erforscht und für Einsatzbereiche in der Raumplanung erprobt werden. Im Bereich Virtual Reality kann ArcGIS City Engine (ESRI) in Kombination mit der ArcGIS 360 VR Web Applikation (Esri) oder der Unreal Engine (Epic Games) Anwendung finden. Je nach Interesse der Projektgruppe ist auch der Einsatz von ArcGIS Urban (Esri), als webbasierte 3D-Lösung zum Entwerfen, Verwalten, Analysieren und Visualisieren von 3D-Stadtmodellen oder 3D-Entwurfsszenarien, möglich. Die Studierenden sollen sich zunächst mit der Bandbreite unterschiedlicher Technologien vertraut machen und je nach Interesse und GIS-Kenntnissen in Gruppen einen eigenen Untersuchungsgegenstand bzw. Themenbereich als Anwendungsbeispiel festlegen. Visualisierungen von eigenen städtebaulichen Entwürfen in ArcGIS Urban oder als virtuelle Realität sowie die Visualisierung eines Bebauungsplans als erweiterte Realität sind zum Beispiel denkbar. Auch Anwendungsbeispiele aus der Verkehrsplanung oder Ver- und Entsorgung sind möglich. Die erzielten Ergebnisse können dann z. B. im Rahmen eines Wahrnehmungsexperimentes mit ausgewählten Probanden*Innen getestet werden. Zusätzlich bieten sich Interviews mit Experten*Innen oder potenziellen Anwender*Innen aus der Planungspraxis an, um den Stand der Technik, aber auch den Anwendungsbedarf und die Praxiserfahrungen für die Raumplanung zu erforschen.

Mit dem Projekt soll der aktuelle Stand der Forschung, die Möglichkeiten und der Nutzen innovativer Visualisierungstechnologien für die Raumplanung mit einem eigenen Anwendungsbeispiel erforscht werden. Das Projekt bietet den Studierenden Möglichkeiten, sich neue Softwareskills anzueignen. Somit wird nicht nur der Umgang mit neuen digitalen Technologien erprobt, sondern auch ein Beitrag zur Digitalisierung in der Raumplanung geleistet.

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 15- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Interaktive Karte

Die Einrichtungen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark.

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