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Modul 16: Einführung in die Fernerkundung in der Raumplanung

01.08.2022 bis 05.08.2022 Veranstaltungsort: GB III, HS 103 (Vorlesung) | GB III Raum 3.335 (Übung)
© USGS​/​Google Earth

Beschreibung

Die heutige Fernerkundung kann der Raumplanung vielfältige neuartige Daten und Informationsprodukte bereitstellen. Eine besondere Stärke der Fernerkundung liegt z. B. darin, Fragestellungen in verschiedenen räumlichen und zeitlichen Skalen und unabhängig von administrativen Verwaltungseinheiten flächendeckend zu bearbeiten. Fernerkundungssysteme sammeln wertvolle Daten für Forschung und Anwendung, nicht nur flächendeckend, sondern auch mit höchster Detailschärfe. Mithilfe von Luft- und Satellitenbildern können sowohl beeindruckende Perspektiven als auch überraschende Erkenntnisse über die Städte und Landschaften der Erde gewonnen werden. Deshalb spielt die Fernerkundung eine wichtige Rolle für die Raumplanung.

In dieser Lehrveranstaltung werden zunächst grundlegende Fragen der Fernerkundung behandelt:

  1. Was ist Fernerkundung?
  2. Wie entstehen Luft- und Satellitenbilder?
  3. Welche Eigenschaften besitzen Luft- und Satellitenbilder?

Danach werden grundlegende Auswertungsmethoden für Satelliten- und Luftbilder zur Gewinnung raumbezogener Daten und zum Monitoring räumlicher Entwicklungen theoretisch erklärt und praktisch anhand der Fernerkundungssoftware ENVI (Exelis) demonstriert. Ein weiterer Schwerpunkt der Lehrveranstaltung liegt im Aufzeigen des vielfältigen Anwendungsspektrums der Fernerkundung in der Raumplanung von der globalen, über die regionale bis hin zur lokalen Ebene.

Anwendungsbeispiele sind u. a. Monitoring von Megastädten, Landbedeckungsklassifikation, Charakterisierung urbaner Räume anhand räumlicher Maße, Erfassung und Bewertung der Bodenversiegelung, 3D-Stadtmodell als planungsrelevante Grundlageninformation, Fernerkundung als Grundlage zu Identifikation von Stadtstrukturtypen, Satelliten- und luftgestützte Verkehrserfassung und Abschätzung von Solarenergiepotenzialen.

Leistungsnachweis
Prüfung: Modulprüfung (benotet)
Prüfungsform: Mündliche Prüfung (20-30 Minuten)
Prüfungsinhalte: Prüfungsrelevant sind die im Modulhandbuch aufgeführten Inhalte und Kompetenzen (vermittelt über alle Elemente des Moduls); die Prüflinge können Vorschläge für Prüfungsschwerpunkte machen.

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 15- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

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Die Einrichtungen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark.

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